Hänsel und Gretel, Repertoire

 

David Pichlmaier / Oleksandr Prytolyuk (Peter),
Katrin Gerstenberger / Elisabeth Hornung (Gertrud),
Niina Keitel (Hänsel),
Aki Hashimoto / Susanne Serfling (Gretel),
Katrin Gerstenberger / Elisabeth Hornung (Die Knusperhexe),
Margaret Rose Koenn (Sandmännchen/Taumännchen)
Puppenspieler: Lorenz Seib, Michael Hatzius, Dörte Bauer, Claudia Friedemann, Lisa Remmert
Statisterie: Marcia Tümmler, Nina Kraft, Danny Kwiatkista, Lothar Rien, Mario Freese, Carla Dörflinger

Hänsel und Gretel

Engelbert Humperdinck | Märchenspiel in drei Bildern
Text von Adelheid Wette nach dem Märchen Hänsel und Gretel (1810) aus den Kinder- und Hausmärchen der Brüder Grimm | Musik von Engelbert Humperdinck

Hänsel und Gretel, die beim Spielen den Milchkrug zerbrochen haben, sollen zur Strafe Beeren sammeln. Doch sie verirren sich und müssen die Nacht im Wald verbringen. Ihr Schlaf wird zwar noch von Engeln bewacht, aber am nächsten Morgen erwartet sie ein ebenso verlockendes wie trügerisches Bild: Ein Haus, das über und über mit Süßigkeiten bedeckt ist. Nur leider gehört das Haus der bösen Knusperhexe.

Hänsel und Gretel, Humperdincks Erstlingswerk für die große Opernbühne, entstand auf ein Libretto seiner Schwester Adelheid Wette. Sie hatte das »Kinderstuben-Weihfestspiel« nach dem Märchen der Brüder Grimm für häusliche Theateraufführungen geplant und ihren Bruder lediglich um die Vertonung einiger Verse gebeten. Daraus wurde, da das Stück großen Anklang im Familienkreis fand, 1890 ein Singspiel, das wiederum die Vorlage für die abend-füllende Oper wurde, die ein Jahr später entstand. Die Uraufführung zu Weihnachten 1893 unter der Leitung von Richard Strauss war ein außerordentlicher Erfolg, und auch heute noch darf die Märchenoper, die den Stil Richard Wagners mit volksliedhafter Simplizität verbindet, in keinem Theaterspielplan fehlen.

Musikalische Leitung: Lukas Beikircher
Inszenierung: Bettina Geyer
Bühne und Kostüme: Fabian Lüdicke
Puppen: Lorenz Seib
Choreinstudierung: André Weiss